30.06.2012

Christine Striebel - Schritt für Schritt ins Leben

Schritt für Schritt ins Leben: Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit
Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen


  • ISBN-10: 3867038597
  • ISBN-13: 978-3867038591
Schritt für Schritt ins Leben. Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen von Christine Striebel, Ein hilfreiches Buch, das Unterstützungshilfen im Alltag gibt und die Isolation durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen durchbricht. Dieses Buch reicht Betroffenen die Hand und erklärt einfühlsam und klar die Entstehung dieser Überlebensstrategie. Des Weiteren beinhaltet es eine Schatztruhe voller Ideen zur Entlastung und Selbsthilfe für den Alltag und den Umgang mit Behörden. Skill-Listen, Imaginationsübungen, Checklisten sowie Impulse zum Stärken und Stabilisieren geben praktische Hilfe an die Hand und machen das Buch damit zu einem wertvollen Begleiter der hilft Schritt für Schritt im eigenen Tempo seinen Heilungsweg zu gehen. Bereichert wird dieses Buch zusätzlich durch die vielen Erfahrungsberichte und Anregungen Betroffener. Auch für Menschen, die noch sehr isoliert sind mit ihrer DIS, wird dieses Buch damit zu einem ganz besonderen Geschenk und hilfreichen Begleiter, denn hier erfahren sie: es gibt auch noch andere wie mich, ich bin nicht alleine! Ein Buch, voller Liebe geschrieben, das eine wichtige Botschaft weitergibt: Gib Dir die Chance, glücklich zu leben!

08.02.2012

Stolpersteine - Kortumstraße 10, 44787 Bochum

Singularitäten, Schwarze Löcher und Ereignishorizonte

Die Wirkung, die meine Singularität auf ihre unmittelbare Umgebung hat, ist so enorm, dass sämtliche uns bekannte Naturgesetze nicht mehr gelten und ihre Existenz völlig vergessen sind. Ist sie einmal aktiviert, ist es schwer ihr zu entkommen. Der Moment an dem ich den Ereignishorizont passiere ist in den meisten Fällen zwar absehbar, doch ist die Fluchtgeschwindigkeit so hoch dass nichts mehr den Schwarzschildradius verlassen kann. Hineingezogen in das rotierende schwarze Loch meines Ichs, dessen Eigendrehimpuls so manchen Astrophysicker in Entzückung versetzen würde, gibt es scheinbar kein Entrinnen. Seine Gravitation erwirkt nicht nur Raumzeitkrümmung, nein, es reißt Raum und Zeit mit in sich hinein. 

Die Angst dass meine dämlichen Dämonen während meiner Verweilung im kläglichen Rest meiner Supernova, ihren Schabernack treiben, ist immer noch präsent. Der Kampf zwischen Kontrolle und Loslassen ist nervenaufreibend und zemürbt. Kann ich doch meist nur hoffen es geht schnell vorbei. Und ich sitz im Nichts und schreie ungehört gegen sie an.