27.10.2010

Freaks in Gästebüchern^^

Es ist zutiefst amüsant wenn es sich komplexbehaftete Spasten zur Lebensaufgabe machen unbeteiligten Dritten ihre Kindergarten-Scharmützel aufzuzwingen.
Ob dies ein Ausdruck von Impotenz oder der pure geistige Verfall ist, kann und will ich gar nicht beurteilen. Aber für heute Nachmittag war es erheiternd. Aber nur für heute, deswegen hinfort mit dir du Pausenclown

25.10.2010

Ich bin (k)ein Alien...

...oder BH-Kauf, die größe anzunehmende Katastrophe. Jetzt ist sie übergeschnappt und schreibt über Kleidungsstücke, die kaum einen interessieren...

Es interessiert mich! Und mir reichts.
Die Geschichte des BH-Kaufs ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Ca. 80 % (- 90 %!) der Deutschen Frauen kaufen die falsche Größe und sind Schuld daran dass man Leute wie mich erstens in den meisten Läden anschaut als wäre ich nicht ganz gescheit, wenn ich nach meiner Größe frage und zweitens sind diese unwissenden Weibsbilder auch noch Schuld daran dass man diese Größen kaum bekommt weil die Nachfrage nicht da ist. Teufelskreis.

75 B - meistgenanntes Zeugnis der Unwissenheit einer Nation. Halbwissen - Die Waffe ganzer Generationen. Was soll man erwarten in einem Land, in dem selbst Fachverkäuferinnen der Ansicht sind man gehöre ab Größe D zur Kategorie vierschrötige Walküre und trüge zwei Wassermelonen vor sich her?
Hand aufs Herz. Wenn ich jetzt ganz indiskret, in einem leichtsinnigen Anflug von Exhibitionismus, verkünde "Ich brauche Größe 65 F", purzeln Menschen, die mich nicht kennen die Augen aus dem Kopf und die Zungen aus dem Mund. Bekannte werden jetzt spöttisch grinsen und sagen "Da träumst du wohl von" (anderen wird eher ein ungläubiges "Die macht sich Gedanken über sooowas???" durch den Kopf gehen^^).

Nun, ihr Ahnungslosen, vergesst was ihr zu wissen glaubt. 75 B ist ein Mythos. .„Ich kaufe schon immer 75B“ sagen ausgerechnet diejenigen, deren Unterbrustband oben aus dem Trägertop guckt (noch nicht gemerkt dass das Scheiße aussieht?) oder vorne die Bügel auf den Möpsen liegen (auch das kann man ändern!). Es gibt Verkäuferinnen, die behaupten dass alles ab 70 und darunter entweder für Kinder oder Asiatinnen ist. Wer zum Teufel hat denen eigentlich so einen Schwachfug eingebimmst?? 
Ein Problem das sich seit den 80ern breit macht (nicht nur sich) ist die Erfindung von Lycra. Früher als Frau noch Baumwolle trug, kam das Ganze nämlich meistens noch hin. Heute dehnt sich das Unterbrustband munter um etliche Zentimeter und macht aus der 75 locker eine 85 (kein Wunder dass die Teile spätestens nach dem 10. Tragen so lächerlich aus den Trägertops gucken). Die Damen mit den echten Melonen verlagern das Gewicht auf diese Art übrigens vom UBB auf die Träger. In dem Irrglauben dass diese das eigentliche Gewicht tragen müssen, verdirbt man sich mit einschneidenden Erlebnissen und schmerzendem Rücken den Tag. 

Messen und Denken wären ein Anfang!

Übrigens: Der Buchstabe allein sagt nichts über die Körbchengröße aus (ebenso bei der Zahl, die nichts mit der "Größe" zu tun hat ;) ). 60 D ist ein gänzlich anderes D als 95 D (Zuwachs des Cups je nächsthöherer Zahl : 2 cm). Und genau deswegen bin ich kein Alien!

Es leben die britischen Online-Shops!

23.10.2010

...übrigens...

Die Bibel wurde von den selben Leuten geschrieben, die behaupteten dass die Erde flach sei... :)

20.10.2010

Unbedingt lesen:

Minck & Minck - totgepflegt 

"Selbstzerstörungssequenz wurde initiiert"

Autorisierung: K. Alpha 305... Irgendwann zwischen 1975 und 2010...

Die Tribble-Invasion auf Raumstation K-7 ist gegen meine Dämonenbande ein Nichts. Klingonen, Romulaner, Hirogen oder Spezies 8472? Kindergarten.
Auch Ridley Scott's Alien ist im Vergleich ein flauschiges Kuscheltier.

Hier im Borderland, zwischen Wahnsinn und geheuchelter Normalität sind die Monster mürrischer und zeigen sich manchmal sogar in ihrer menschlichen Gestalt.
Jemand hat mal gesagt "Es ist ungerecht. Wir müssen das ausbaden, das andere verbockt haben!" Bis heute ist es mir nicht gelungen zu akzeptieren: Meine Bande und ich, wir sind nur das Produkt, nicht der Erzeuger.
Schuld, Schuld, Schuld. Immer und immer wieder Schuld. Das Hirn verbogen und verdreht, eingepflanzt und fest verwachsen: Schuld. Du darfst nichts sagen. Bist selbst Schuld, schmutzig und schlecht. Warum zum Verrecken schämt man sich für Dinge, für die man nichts kann? Was hat die Wahrnehmung so sehr deformiert dass man überzeugt davon ist man bildet sich Vergangenes ein? Besitze ich das Recht auf Gefühle, die mir sagen "Es ist falsch"? Wie hat sich die Wertlosigleit hinein gefressen bis in die hinterste Zelle? Dafür gesorgt dass man darauf programmiert ist sich, wo man nur kann, zu bekämpfen. Getrieben von dem nicht zu erfassenden und geschickt verschlüsseltem Wunsch sich zu zerstören.
Leider tun sich einem dabei Abgründe auf, die bloß eine Fortsetzung vom witzlosen Spiel des großen Ganzen sind.

Die Methoden sich selbst immer wieder zu malträtieren, variieren und lassen dabei nicht selten gar nicht erkennen wohin der Hase läuft. Ich versichere aber, sie können schmerzhaft und hässlich, mitunter auch schon mal recht peinlich sein.
Und so reiht sich das Spiel der hässlich-schmerzhaften Peinlichkeiten zu einer bunten Kette voller Unsinn, den man sich selbst als Lebenserfahrung verkauft.
Ich bin weise und wissend. Ja - wie man es nicht machen sollte ;)

Was nützt mir die Erfahrung des Komasaufens, das einem Einblicke darin verschafft wie es ist, halbtot in den Erzeugnissen aller Körperöffnungen zu liegen während manche Klassenkameradinnen gerade ihre letzten Barbies verschenkt haben?
Hat es mich irgendwie weiter gebracht auszuprobieren was "ein Dreier (nein, nicht der BMW)" ist, während andere bei Aussprache des Wortes "Petting" noch in hysterisches Gekicher ausbrachen?
Ich kann mir auch bei der größten Anstrengung keine Vorstellung davon machen was es für Vorteile gebracht haben soll Begriffe wie "Rohypnol, Tavor, Leponex, Heroin und Psychiatrie" zu gebrauchen wie andere "Kino, Klamotten, Disco, Kirmes und Familienurlaub".
Auch das Herumschleppen von Rasierklingen hat mich seinerzeit schon nicht besonders weiter gebracht.

Aber hey: Es ist nicht meine Schuld... to be continued...

19.10.2010

Brüder Grimm - Die sieben Raben

Ein Mann hatte sieben Söhne und immer noch kein Töchterchen, so sehr er sich auch eins wünschte; endlich gab ihm seine Frau wieder gute Hoffnung zu einem Kinde, und wies zur Welt kam, wars ein Mädchen. Ob es gleich schön war, so wars doch auch schmächtig und klein, und sollte wegen seiner Schwachheit die Nothtaufe haben. Da schickte der Vater einen der Knaben eilends zur Quelle, Taufwasser zu holen, und die andern sechs liefen mit. Jeder wollte aber der erste beim Schöpfen sein, und darüber fiel ihnen der Krug in den Brunnen. Da standen sie und wußten nicht, was sie thun sollten, und keiner getraute sich heim. Dem Vater ward unter der Weile angst das Mädchen müßte ungetauft verscheiden, und wußte gar nicht, warum die Jungen so lange ausblieben. »Gewiß«, sprach er, »haben sies wieder über ein Spiel vergessen«; und als sie immer nicht kamen, fluchte er im Ärger »ich wollte, daß die Jungenalle zu Raben würden.« Kaum war das Wort ausgeredet, so hörte er ein Geschwirr über seinem Haupte in der Luft, blickte auf und sah sieben kohlenschwarze Raben auf und davon fliegen.

Die Eltern konnten die Verwünschung nicht mehr zurücknehmen, und so traurig sie über den Verlust ihrer sieben Söhne waren, trösteten sie sich doch einigermaßen durch ihr liebes Töchterchen, das bald zu Kräften kam und mit jedem Tage schöner ward. Es wußte lange Zeit nicht einmal, daß es Geschwister gehabt hatte, denn die Eltern hüteten sich ihrer zu erwähnen, bis es einesTages von ungefähr die Leute von sich sprechen hörte, das Mädchen wäre wohl schön, aber doch eigentlich Schuld an dem Unglück seiner sieben Brüder. Da ward es ganz betrübt, ging zu Vater und Mutter und fragte, ob es denn Brüder gehabt hätte, und wo sie hingerathen wären? Nun durften die Eltern das Geheimniß nicht länger verschweigen, sagten jedoch es sei so des Himmels Verhängniß gewesen, und seine Geburt nur der unschuldige Anlaß. Allein das Mädchen machte sich täglich ein Gewissen daraus und glaubte, es müßte seine Geschwister wieder erlösen. Es hatte nicht Ruhe und Rast, bis es sich heimlich aufmachte und in die weite Welt ging, seine Brüder irgendwo aufzuspüren und zu befreien, es möchte kosten, was es wollte. Es nahm nichts mit sich als ein Ringlein von seinen Eltern zum Andenken, einen Laib Brot für den Hunger, ein Krüglein Wasser für den Durst und ein Stühlchen für die Müdigkeit.

Nun ging es immer zu, weit weit bis an der Welt Ende. Da kam es zur Sonne, aber die war zu heiß und fürchterlich und fraß die kleinen Kinder. Eilig lief es weg und hin zu dem Mond, aber der war gar zu kalt und auch grausig und bös, und als er das Kind merkte, sprach er »ich rieche rieche Menschenfleisch«. Da machte es sich geschwind fort und kam zu den Sternen, die waren ihm freundlich und gut, und jeder saß auf seinem besondern Stühlchen. Der Morgenstern aber stand auf, gab ihm ein Hinkelbeinchen und sprach»wenn du das Beinchen nicht hast, kannst du den Glasberg nicht aufschließen, und in dem Glasberg da sind deine Brüder«.

Das Mädchen nahm das Beinchen, wickelte es wohl in ein Tüchlein und ging wieder fort, so lange, bis es an den Glasberg kam, dessen Tor verschlossen war. Nun wollte es dasBeinchen hervor holen, aber wie es das Tüchlein aufmachte, so war es leer, und es hatte das Geschenk der guten Sterne verloren. Was sollte es nun anfangen? Seine Brüder wollte es erretten und hatte keinen Schlüssel zum Glasberg. Das gute Schwesterchen nahm einMesser, schnitt sich sein kleines Fingerchen ab, steckte es in das Thor und schloß glücklich auf. Als es hinein getreten war, kam ihm ein Zwerglein entgegen, das sprach »mein Kind, was suchst du?« »Ich suche meine Brüder, die sieben Raben«, antwortete es. Der Zwerg sprach »die Herren Raben sind nicht zu Haus, aber willst du hier so lang warten, bis sie kommen, so tritt ein«. Darauf brachte das Zwerglein die Speise der Raben getragen auf sieben Tellerchen und in sieben Becherchen, und von jedemTellerchen aß das Schwesterchen ein Bröckchen, und aus jedem Becherchen trank es ein Schlückchen, in das letzte Becherchen aber ließ es das Ringlein fallen, das es mitgenommen hatte.

Auf einmal hörte es in der Luft ein Geschwirr und ein Geweh, da sprach das Zwerglein »jetzt kommen die Herren Raben heim geflogen« Da kamen sie, wollten essen und trinken, und suchten ihre Tellerchen und Becherchen. Da sprach einer nach dem andern »wer hat von meinem Tellerchen gegessen? wer hat aus meinem Becherchen getrunken? das ist eines Menschen Mund gewesen«. Und wie der siebente auf den Grund des Bechers kam, rollte ihm das Ringlein entgegen. Da sah er es an und erkannte, daß es ein Ring von Vater und Mutter war, und sprach »Gott gebe, unser Schwesterlein wäre da, so wären wir erlöst.« Wie das Mädchen, das hinter der Thüre stand und lauschte, den Wunsch hörte, so trat es hervor, und da bekamen alle die Raben ihre menschliche Gestalt wieder. Und sie herzten und küßten einander und zogen fröhlich heim.

18.10.2010

10.10.2010

Toleranz im 24. Jahrhundert:

Wir Humanoiden sind das Produkt einer Millionen von Jahren andauernden Entwicklung. Unsere Vorfahren lernten auf die harte Tour, dass einen das was man nicht kennt, töten kann. Sie hätten nicht überlebt, wenn sie nicht vor einer Schlange oder so, zurückgeschreckt wären. Und jetzt, Millionen Jahre später ist dieser Instinkt noch da. Es ist genetisch. Unsere Toleranz für andere Lebensformen reicht leider nicht über die Variante mit den zwei Armen und zwei Beinen hinaus.

-Quark- (DS9)

09.10.2010

Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiß, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten "normalen" Texten nicht gelingt.

08.10.2010

Stolpersteine - Kortumstraße 131, 44787 Bochum


Expedition ins Tierreich: Sockenzombie

...aus Kamelopedia, der freien Wissensdatenbank:

Sockenzombies sind Wesen aus der Familie der Untoten (Necrotidae). Sie leben parasitär, ernähren sich ausschließlich von Socken, wobei sie diese immer einzeln und niemals paarweise verzehren. Oft knabbern sie Socken auch nur an der Ferse oder der Spitze an. Sockenzombies leben überwiegend sesshaft in Waschmaschinen (im Volksmund „Das Socken fressende Monster in der Waschmaschine“).

Ihre Sesshaftigkeit geben die Sockenzombies allerdings auf, wenn aus irgendeinem Grund einmal ein Sockenmangel in ihrer Waschmaschine entstehen sollte. In einem Solchen Falle entwickeln Sockenzombies einen unstillbaren Hunger nach Socken, der mit dem Hunger von Zombies nach Gehirnen vergleichbar ist und daher auch ein ähnliches äußeres Erscheinungsbild an den Tag legt. Der Hunger eines Sockenzombies ist erst dann gestillt, wenn er eine neue Waschmaschine gefunden hat.
Sollten sie einmal einem Sockenzombie auf der Straße begegnen, dann halten Sie sich von ihm fern, gelingt es ihm nämlich, ihnen die Socken abzunehmen, verwandeln sie sich selbst in einen! Sockenzombies sind äußerlich von normalen Zombies kaum zu unterscheiden, was jedoch bei jedem Sockenzombie zutrifft, ist die fehlende Fußbekleidung ( Nicht zu verwechseln mit:  Kamelen!). Es ist auch möglich, Sockenzombies durch eine Köderspur in Form von Socken zu einer neuen Waschmaschine zu führen, jedoch sollte dieser Vorgang von professionellen Kammerjägern oder Ghost-Busters durchgeführt werden.

Historische Entwicklung der Sockenzombies

Da Sockenzombies auch heute noch recht selten auftauchen und wie oben genannt häufig auch mit gewöhnlichen Zombies verwechselt werden, existieren kaum historische Befunde sowie kein einziger fotografischer Beweis. Lange Zeit dominierte innerhalb der Bevölkerung die allgemeine Meinung, dass Sockenzombies in ihrer Freizeit absolut unbescholtene Bürger seien, die den Verstand verlieren, wenn ihnen die nötige Fußbekleidung fehlt. Ein Lehrfilm aus dem Jahre 2004 vertritt noch diese antiquierte Einstellung. In Wirklichkeit ist diese Vorstellung natürlich vollkommener Unsinn, was sich schon anhand der Entstehungsgeschichte des ersten Sockenzombies widerlegen lässt:
Der Sage nach soll sich das erste Socken fressende Monster aus einer eifersüchtigen Socke entwickelt haben, als ihr Besitzer ihren Partner mit einer anderen Socke zusammen anzog. In dem Moment, als jener Besitzer die eifersüchtige Socke erneut anzog, verschlang sie ihn mit Haut und Haaren. Als sie allerdings merkte, dass Sockenbesitzer recht schwer im Magen liegen können, spuckte sie ihn wieder aus und entfernte stattdessen sein Gehirn, dessen Platz sie von nun an selbst einnehmen sollte. Sie schwor sich, in ihrem neuen Körper nach der Socke zu suchen, die ihr ihre Partnersocke abstreitig gemacht hatte. Nur scheint sie diese bis heute immer noch nicht gefunden zu haben, da Socken ja bekanntlich gerne verloren zu gehen pflegen. Wissenschaftler bestreiten im Übrigen die letztere These, da nach Wissenschaftlicher Erkenntnis alle verschwundenen Socken auf die Sockenzombies selbst zurückzuführen sind. Der Meinung der Wissenschaftler nach hat die Socke lediglich Gefallen daran gefunden, ihre Artgenossen zu verspeisen.



Vincent van Koch:
Der Sockenzombie – 600×600px, Elektronen auf Matschscheibe, neue Galerie für kamelische Kunst. Eine sehr seltene Darstellung eines Sockenzombies im „Entscheidenden Moment“. Da Sockenzombies ungern Modell stehen, musste der Künstler die Szene aus seinem Gedächtnis abmalen, weswegen nicht alle Eindrücke vollständig auf die Mattscheibe gebracht werden konnten. Das sieht man vor allem daran, dass an Stelle der Socken ein großes Bündel Stroh im Korb liegt. Man nimmt als Grund für das Fehlen der Socken an, dass diese mit ihrem Fressfeind verschwunden waren.


 Nicht zu verwechseln mit:  Sockenmonster | Sockenpuppe (Vollsocke)‎

07.10.2010

Warum werden in den USA für tödliche Injektionen eigentlich sterile Nadeln benutzt?

04.10.2010

Das Unglück

Wen das Unglück aufsucht, der mag sich aus einer Ecke in die andere verkriechen, oder ins weite Feld fliehen, es weiß ihn dennoch zu finden. Es war einmal ein Mann so arm geworden, daß er kein Scheit Holz mehr hatte, um das Feuer auf seinem Herde zu erhalten. Da ging er hinaus in den Wald, und wollte einen Baum fällen, aber sie waren alle zu groß und stark : er ging immer tiefer hinein, endlich fand er einen, den er wohl bezwingen konnte. Als er eben die Axt aufgehoben hatte, sah er aus dem Dickicht eine Schar Wölfe hervorbrechen, und mit Geheul auf ihn eindringen. Er warf die Axt hin, floh und erreichte eine Brücke. Das tiefe Wasser aber hatte die Brücke unterwühlt, und in dem Augenblick, wo er darauf treten wollte, krachte sie, und fiel zusammen. Was sollte er tun ? Blieb er stehen, und erwartete die Wölfe, so zerrissen sie ihn. Er wagte in der Not einen Sprung in das Wasser, aber da er nicht schwimmen konnte, sank er hinab. Ein paar Fischer, die an dem jenseitigen Ufer saßen, sahen den Mann ins Wasser stürzen, schwammen herbei, und brachten ihn ans Land. Sie lehnten ihn an eine alte Mauer, damit er sich in der Sonne erwärmen und wieder zu Kräften kommen sollte. Als er aber aus der Ohnmacht erwachte, den Fischern danken und ihnen sein Schicksal erzählen wollte, fiel das Gemäuer über ihn zusammen, und erschlug ihn. 
 
Brüder Grimm

03.10.2010

Zellulare Langeweile

Der Tod ist nichts anderes, als das Ereignis zellularer Langeweile. Die Zellen in Ihrem Körper machen seit Ihrer Erzeugung stets den gleichen Job. Und das bedeutet, jeden Tag die gleiche monotone schreckliche stets wiederkehrende Routine. Umwandeln, Teilen, Umwandeln, Teilen, Umwandeln, Teilen.
Würden Sie sich da nicht langweilen? Natürlich würden Sie das. Irgendwann ist der Punkt erreicht und die Zellen sagen sich, es ist genug.
Und Sie, das ahnunglose Opfer der zellularen Langeweile, langweilen sich buchstäblich zu Tode.
(Der Erfinder der Zellenregenerations- und Unterhaltungskammer. Auf der Flucht vor den seelenlosen Lakaien der Orthodoxie.)

02.10.2010

Motörhead - Don't Let Daddy Kiss Me



Little girl sleeping in dreams of peace
Mommy been gone a long time
Daddy comes home and she still sleeps
Waiting for the world worst crime
And he comes up the stairs like he always does

And he never turns on the light
And she's wide awake, scared to death
She smells his lust and she smells his sweat
Curled in a ball she holds her breath

Praying to a God that she's never met
Don't let Daddy kiss me, don't let Daddy kiss me
Goodnight

Little girl lies by her Daddy's side
And she listens to him breathe
She knows there's something awful wrong
That she's far too young to see

And she knows she can't tell anyone
She's too full of guilt and shame
And if she tells she'll be all alone
They'd steal her Daddy and they'd steal her home

And it's not so bad when Daddy leaves her alone
Praying to her God with his heart of stone
Don't let Daddy kiss me, don't let Daddy kiss me
Goodnight

Why, tell me why,
The worst crime, in the world

And so Daddy lies by his daughter's side
And he sleeps deep and well
No nightmares come to him tonight
Though his daughter lives in hell

For his seed is sown where it should not be
But the beast in his mind don't care
And the only sound are tears that fell
Little girl turns her face to the wall

She knows that no-one hears her call
But it seems that God hears nothing at all
Don't let Daddy kiss me, don't let Daddy kiss me
Goodnight

01.10.2010

Skorpion

Ein Skorpion lief am Ufer eines Flusses entlang und wollte gerne hinüber auf die andere Seite.
Plötzlich sah er einen Fuchs. Er bat den Fuchs ihn auf seinem Rücken über den Fluss zu bringen.
Der Fuchs sagte:"Nein, wenn ich das tue, wirst du mich stechen und ich werde ertrinken."
Der Skorpion entgegnete ihm: "Wenn ich das täte, würden wir beide ertrinken."
Der Fuchs dachte darüber nach und willigte schließlich ein.
Der Skorpion kletterte also auf seinen Rücken und dann schwamm der Fuchs los.
Aber in der Mitte des Flusses stach ihn der Skorpion.
Als das Gift in seine Adern floß, fragte der Fuchs erstaunt: "Warum hast du das getan? Jetzt wirst du auch ertrinken!"
"Was sollte ich machen?" sagte der Skorpion, "Es ist meine Natur."